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5 typische Fehler beim Social Recruiting


Die Analyse von Daten ist wichtig, um den Erfolg der Social-Media-Recruiting-Kampagnen zu bewerten und um zukünftige Strategien zu optimieren


Social Recruiting ist in der heutigen Arbeitswelt unverzichtbar geworden. Die meisten Unternehmen verlassen sich schon lange nicht mehr darauf, ausschließlich mündliche Bewerbungsgespräche oder Anzeigen in Zeitungen zu nutzen. Stattdessen nutzen viele Personalabteilungen soziale Netzwerke wie Facebook, Instagram oder LinkedIn, um Talente aller Erfahrungsbereiche anziehen zu können.


Obwohl dies eine effektive Methode sein kann, Mitarbeiter zu finden, gibt es bestimmte Fehler beim Social Recruiting, die leider immer wieder gemacht werden und deren Folgen sich negativ auf die Ergebnisse auswirken können. In diesem Blogbeitrag gehen wir die 5 typischen Fehler beim Social-Recruiting genauer an.



1. Fehlen einer Strategie für Social Recruiting


Social Recruiting ist kein nachträglicher Einfall in den Rekrutierungsprozess Ihres Unternehmens. Leider ist es immer noch ein häufiger Fehler von Unternehmen, die vergessen, dass die Online-Präsenz genauso wichtig ist wie die herkömmliche persönliche Anwerbung. Social Recruiting kann dazu beitragen, den Einstellungsprozess zu rationalisieren und zu zeigen, dass ein Unternehmen einen modernen Ansatz im Recruiting verfolgt. Durch die Vernetzung in den sozialen Medien können Sie Beziehungen zu passiven Arbeitssuchenden aufbauen und mehr Sichtbarkeit und Anerkennung in der Branche erlangen.


Eine Strategie ist entscheidend dafür, dass eine Social-Media-Kampagne auch funktioniert. Ohne eine
Ohne eine Strategie sind Social-Media-Kampagnen zum Scheitern verurteilt.

Dafür ist es aber wichtig, eine Strategie für die Recruiting-Kampagne zu entwickeln. Das bedeutet, dass Sie sich klar werden, wie Sie kommunizieren, welche Anzeigen und Inhalte Sie schalten und - ganz wichtig - Ihre Zielgruppe zu definieren und zu verstehen. Gute Inhalte für eine Kampagne können nur dann entstehen, wenn sie an die Zielgruppe angepasst sind.


Zu einer guten Strategie gehört auch ein Monitoring und gegebenenfalls eine Anpassung der Maßnahmen. Auch dieser Punkt ist wichtig für eine Social Recruiting Kampagne. Die potenziellen Bewerber müssen die richtigen Inhalte auch häufig genug sehen, um darauf zu reagieren. Eine effektive Social-Recruiting-Strategie zeichnet sich neben der genauen Definition der Zielgruppe auch durch ein gutes Monitoring aus.


Analysen im Vorfeld sind wichtig, aber auch die beste Analyse kann nicht immer alle Details aufdecken, die bei der Umsetzung wichtig werden. Eine Anzeigenkampagne auf einer Social-Media-Plattform für Ihr Social Recruiting läuft besser, wenn sie überprüft und gegebenenfalls auch angepasst wird.



2. Social Recruiting mit zu wenigen Aktivitäten


Social Recruiting ist ein leistungsfähiges Instrument für Unternehmen, die auf der Suche nach neuen Talenten sind. Unternehmen machen jedoch oft den Fehler, ihre Social-Recruiting-Strategien als nachträgliche Maßnahme zu behandeln und diesem Bereich zu wenig Aktivitäten zu widmen.


Soziale Medien erfordern viel Zeit und Ressourcen, um greifbare Ergebnisse zu erzielen. Das ein- oder zweimalige Einstellen von Stellenangeboten auf den Online-Plattformen eines Unternehmens wird auf dem umkämpften Arbeitsmarkt wenig Wirkung zeigen. Wir machen immer wieder die Erfahrung, dass potenzielle Bewerber Anzeigen mehrmals sehen müssen, bis sie auf die Anzeige auch reagieren. Das bedeutet, es ist wichtig, die Inhalte auf den Social Media Kanälen so zu optimieren, dass Sie auch tatsächlich wahrgenommen werden. Auch das ist eine Aufgabe bei der Anpassung der Kampagne, nämlich zu gewährleisten, dass die Anzeigen auch genügend Aufmerksamkeit erhalten.


Der durchschnittliche Internetnutzer verbrachte im Jahr 2020 täglich 2 Stunden und 25 Minuten auf Social Media (Quelle: Statista)

Wenn der typische Internetnutzer es inzwischen auf über 2 Stunden auf Social Media bringt, liegt der Wert bei der Generation Z noch höher. Über 4 Stunden verbringt ein typischer Nutzer der Generation Z auf Social-Media-Plattformen am Tag. Social Media hat in dieser Generation das Fernsehen deutlich hinter sich gelassen. Und das bedeutet, Ihr Content, ihre Anzeigen müssen sich gegen viele andere spannende Inhalte durchsetzen. Das geht nicht mit ein paar halbherzigen Postings oder Anzeigen auf Facebook.



3. Unprofessioneller Content


Ein weiterer typischer Fehler ist unprofessioneller Content. Das kann häufig eine Gratwanderung sein. Beiträge in Sozialen Medien sollen authentisch sein, aber natürlich sollten sie als Unternehmen Wert auf eine professionelle Darstellung legen. Social-Networking Webseiten können sehr öffentlich sein, und die Beiträge des Unternehmens sollten sich darauf konzentrieren, ihr Unternehmen professionell zu zeigen und nicht, was Ihre Mitarbeiter am Wochenende gemacht haben.


Wenn bei der Entscheidung, welche Inhalte geteilt werden sollen, mit äußerster Vorsicht vorgegangen wird, wird das Social Recruiting für alle eine lohnende Erfahrung sein. Darüber hinaus ist die Auswahl relevanter und prägnanter Informationen von entscheidender Bedeutung.


Und eine professionelle Gestaltung ist ganz entscheidend! Wenn Sie mit den Inhalten beim Social Recruiting wirklich punkten wollen, führt heute kein Weg an Videos vorbei. Sie können mit Videos deutlich mehr potenzielle Kandidaten erreichen und sich auch als Unternehmen viel besser präsentieren. Wir haben das Social Recruiting verfeinert und bieten mit Social Video Recruiting eine Social Recruiting Kampagne, die mit Videos deutlich effizienter läuft als klassische Kampagnen.


Hier ein Beispiel aus eine unsere Social-Recruiting-Kampagnen für Hoberg und Driesch. In dieser Kampagne haben wir mit Videos gearbeitet, die die Arbeitswelt bei Hoberg und Driesch authentisch wiedergeben.




4. Keine Interaktion mit potenziellen Kandidaten


Einer der häufigsten Fehler, der beim Social Recruiting gemacht wird, ist jedoch, dass es keine Interaktion zwischen dem Arbeitgeber und dem Bewerber gibt. Wenn keine Kommunikation stattfindet, fühlen sich die Bewerber oft nicht wertgeschätzt oder berücksichtigt.


Dieser Fehler wird häufig gemacht, wenn die klassischen Strategien aus dem Recruiting auf Social Media übertragen werden. Eine klassische Anzeigenkampagne ist funktioniert als Einbahnstraße - eine Anzeige wird über bestimmte Medien oder Verteiler an die Empfänger ausgespielt. Soziale Medien funktionieren aber sehr stark in der Interkation, bzw. erwarten die Nutzer mehr Interaktionen auf Sozialen Netzwerkseiten.


Social Media lebt von Interaktionen, das gilt auch bei einer Recruiting-Kampagne!
Social Media lebt von Interaktionen, das gilt auch für eine Recruiting-Kampagne!

Deshalb ist es wichtig, mit potenziellen Kandidaten in Kontakt zu treten und Interaktionen anzubieten. Auch das gehört zur Betreuung unsere Kampagne. Unsere Anzeigen auf sozialen Medien bieten aber noch zusätzlich einen interaktiven Funnel an, mit dem die Bewerber einige Fragen zu der Stelle beantworten und sich mit ein paar Klicks bei Ihnen bewerben können.


Damit wird der Prozess der Bewerbung insgesamt sehr viel interaktiver und transparenter, indem man die Bewerber während ihrer gesamten Kandidatur auf dem Laufenden hält. Durch unseren Funnel bieten wir auch einen einfachen Zugang zu Informationen zu bieten. Es wird für die Bewerber sehr viel klarer, was Sie auf der neuen Stelle erwartet.



5. Keinen Videocontent im Social Recruiting


Einen der größten Fehler, den viele Arbeitgeber machen, ist, dass sie keine Videoinhalte in ihren Social-Recruiting-Plan aufnehmen. Videos können für Arbeitgeber, die ihre Mission und ihre Werte effektiv kommunizieren wollen, sehr hilfreich sein, da Arbeitssuchende Informationen eher behalten, wenn sie sie sehen, als wenn sie sie lesen.


Videos sind auch ein Booster für jede Social Recruiting-Kampagne, auf die sie nicht verzichten sollten. Es gibt unterschiedliche Zahlen, wie stark die Klickraten bei Videocontent steigen. Sowohl beim Online-Marketing, als auch beim Recruiting zeigt sich, dass Videoinhalte deutlich mehr Aufmerksamkeit bekommen als reine Text oder Bildanzeigen. Laut amerikanischen Daten liegen die Klickraten bei Anzeigen für Recruitinganzeigen um ein hundertfaches höher, wenn die Anzeigen Videos enthalten.


Marketingkampagnen, die Videos enthalten, weisen um 34 % höhere Konversionsraten auf. (https://marketsplash.com/de/social-media-video-marketing-statistiken/)

Darüber hinaus bieten Videos einen persönlicheren Ansatz - schließlich suchen die Bewerber nach einer Verbindung und nicht nur nach einem Job! Sie können sich mit Videos viel authentischer zeigen und werden als Arbeitgeber sichtbar. Die potenziellen Bewerber bekommen mit einem gut gestalteten Video einen guten Eindruck von Ihnen als Arbeitgeber und die darüber, was Ihr Unternehmen ausmacht.


Social Recruiting funktioniert und ist heute ein effektiver Weg, um neue Bewerber zu finden, wenn Sie die typischen Fehler vermeiden. Wir helfen Ihnen gerne dabei, eine starke Social-Recruiting-Strategie zu entwickeln, die neue Talente anzieht. Vereinbaren Sie noch heute einen Beratungstermin, um loszulegen.





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